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Zugegeben, auch ich wusste nicht viel von der Geschichte dieses repräsentativen Hauses, obwohl ich selbst dort längere Zeit gearbeitet hatte.
Was war diese HADEKA?
Die Handelszentrale Deutscher Kaufhäuser eGmbH (eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung, HADEKA) mit Sitz erst in Berlin und Chemnitz, zuletzt in Frankfurt am Main, war ein führender deutscher Textileinkaufsverband, der 1886 von mehreren großen deutschen Konfektions- und Textilhandelsfirmen gegründet wurde, darunter Michael-Philipp Seißer. (* 14. Februar 1854 in Würzburg; † 1943 ebenda). Seißer war Textilunternehmer in Würzburg und Mitgründer der Handelszentrale Deutscher Kaufhäuser (HADEKA). Er trug den Titel Geheimer Kommerzienrat. Seißer war Sohn eines Textilkaufmanns und Mitinhaber eines im 18. Jahrhundert in Würzburg gegründeten Textilhandelshauses. Mit anderen Unternehmern seines Gewerbes gründete er 1887 die „HADEKA“, einen der größten Textil- und Einkaufsverbände in Deutschland.
Die HADEKA kaufte bis zu Beginn des 2. Weltkriegs Waren für über 1700 Textilfachgeschäfte zentral ein. Die HADEKA war bis 1945 in Berlin und in Chemnitz, hier auf der Altchemnitzer Straße 52/54 ansässig. Das Chemnitzer Gebäude wurde Anfang der 1920er Jahre erbaut.
Glücklicherweise wurde dieses Bereich der Chemnitzer Innenstadt vom anglo-amerikanischen Bombenterror 1944/1945 nicht getroffen, so dass dieses Gebäude erhalten blieb.
Mit dem Befehl 124 der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) vom 30. Oktober 1945 wurden zahlreicher Industriegesellschaften und Fabrikanten unter Zwangsverwaltung gestellt. So auch die HADEKA.
In Westdeutschland bezog das Unternehmen 1955 einen Neubau in Frankfurt am Main, das sogenannte „Hadeka-Haus“. Nicht zuletzt durch Fusionen mit anderen Einkaufsverbänden wuchs die HADEKA Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre zum Großeinkaufsverband. So kamen 1968 die „Bayritex“ in München und die „Awege“ in Hamburg dazu. Im Jahr 1971 hatte die HADEKA 1025 Mitglieder mit insgesamt 1,55 Milliarden DM Jahresumsatz. Im Jahr 1980 war die HADEKA an 1555 Standorten mit 900 Mitgliedern und 168 Hospitanten präsent. Den ihr angeschlossenen Häusern bot sie darüber hinaus einen Vollservice für Werbung, Sortimentsberatung in Betriebsvergleich sowie Hilfe in Ladenbaufragen. Die HADEKA gehörte zeitweise zu den größten textilen Einkaufsverbänden in Europa und bestand bis in die 1990er Jahre und ging danach in Konkurs. Ein Anschlusskonkursverfahren wurde am 31. Dezember 1994 eröffnet und die Firma wurde im April 2006 im Handelsregister gelöscht.
Quelle: https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Handelszentrale_Deutscher_Kaufh%C3%A4user
Wie es in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt mit dem Objekt weiterging
"Großhandel in Karl-Marx-Stadt"