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Amateurfunk aus Leidenschaft

Rundfunkteilnehmer und Funkfreunde

Die beschriebenen kommerziellen Empfangsgeräte waren für die Masse der der interessierten Radio-Hörer nicht zugänglich. Das war aber nur eine Hürde. Neben dem Kauf eines Radios kamen weitere Kosten hinzu. Die Rundfunkgebühr betrug seit dem 1. April 1924 monatlich 2,00 RM. Sie war eine von der Reichspost für den Betrieb einer Rundfunkempfangsanlage erhobene fernmelderechtliche Verwaltungsgebühr.

Diese monatlichen Gebühr führte aber zu einem regelrechten "Boom" der Schwarzhörer. 

Um diese Kosten zu umgehen kam oft für interessierten Hörer eigentlich nur die zuletzt genannte Variante und der Selbstbau in Frage. In den nächsten Kapiteln wird dazu näher eingegangen. Dieses Hinwenden zum Selbstbau weckte zugleich aber die Freude am "Radio-Basteln"

An dieser Stelle wird hier auch die Trennung zwischen den Rundfunk-Konsumenten und den Funk-Bastlern deutlicher. In der Zeitschrift FUNK“ 1/1924 dazu dieser Beitrag:

Dazu weiter im Kapitel "Das Deutsche Funk-Kartell"