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Amateurfunk aus Leidenschaft

Schubert & Salzer

Erich Basarke, einer des bedeutendsten Architekten in der ganzen Region, gestaltete diesen Turm, inspiriert von mittelalterlichen Türmen in Florenz und Bologna. Er hat eine Höhe von 53 m und wurde 1927/28 gebaut. Er vereinigt verschiedene Funktionen: Aufzugsschacht, Wasserbehälter, Uhren- und Aussichtsturm.

Daneben wurde er auf Grund seiner einprägsamen Form schnell zum Firmensignet und unverwechselbaren Wahrzeichen sowie zu einem architektonischen Highlight der Chemnitzer Industriegeschichte. Besonderheiten: Vier große Zifferblätter zeigen die Uhrzeit. Zwei Gussstahl-Glocken aus dem Lauchhammerwerk schlagen Viertel- und Stundentakt. Und der Turm wurde nachts beleuchtet.

Das 1883 von den Carl August Schubert und Franz Bruno Salzer gegründete Maschinenbauunternehmen wurde 1887 an diesen Standort verlegt und erweitert. Hergestellt wurden u.a. Fahrräder, schwerpunktmäßig aber Wirkmaschinen aller Art und Präzisions-werkzeugmaschinen. 1889 zur Aktiengesellschaft umgewandelt, expandierte das Unternehmen deutschlandweit.

Der Chemnitzer Stammbetrieb von Schubert & Salzer wurde 1946 enteignet und war als VEB Wirkmaschinenbau und später im Kombinat TEXTIMA einer der bis zum Zusammenbruch der DDR nicht nur größten Textilmaschinenhersteller im damaligen Ostblock, sondern auch der viertgrößte der Welt.

Die Privatisierung des Chemnitzer VEB Wirkmaschinenbau 1990 zur Wirkbau GmbH Chemnitz hatte keinen Erfolg. Nach 1994 wurde das Areal von einem Immobilienunternehmen saniert und in einen Gewerbepark umgewandelt. Dieser bietet heute verschiedenen mittelständischen Unternehmen Platz und ist ein Beispiel für die gelungene Transformation von Industrieimmobilien.


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