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Amateurfunk aus Leidenschaft

Müller, Werner

Ernst Wilhelm Werner Müller, geb. 08.07.1911 in Bautzen als Sohn des Konditorei­besitzers Alfred Müller. Er besuchte

  • 1922-1928 Oberrealschule Bautzen, Reife für Obersekunda
  • 1928-1930 Volontär Elektroinstallationsgeschäft Lohse Bautzen
  • 1930 Praktikant Sachsenwerk Niedersedlitz
  • 1930-1935 Staatliche Akademie für Technik Chemnitz, Abt. Elektro-Ingenieure, 6.03.1935 Reifezeugnis Elektro-Ingenieur 
  • WS 1932/1933 Hörer TH Dresden

Werner Müller war der erste Ortsgruppenleiter des DASD in Chemnitz. Zahlreiche Berichte in der Clubzeitschrift „CQ“ tragen seinen Namen.

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Werner Müller verzog 1935 nach Bautzen.  1938 verzog er nach Leipzig:  Quelle: Rufzeichenliste 1938

Der Rufzeichenwechsel ergab sich aus der neuen Zuordnung der Regionen. Letzter Buchstabe bisher “M” war Mitteldeutschland. Ab 1938 dann “U” für Sachsen. Damit auch komplett neues Rufzeichen! 


Interessant das Datum der Funkverbindung: 

02.06.1940 – das besagt, dass auch er die Kriegs-Funk- Sende-Genehmigung besaß.

Werner Müller zählte nach dem Krieg zu den ersten Funkamateuren in der DDR, die ohne Prüfung ihre Lizenz DM2ACM erhielten. Neben Wolfgang Nabroth (DE 1907, D3FIU > DM 2ADM) war er aus der DASD-Zeit einer der Wegbereiter des Amateurfunks speziell in der Region Leipzig.

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